NEWS  

Rossinis "Viaggio a Reims" in Hannover

Um ein Video der Produktion zu sehen klicken Sie bitte HIER

FAZ am Sonntag, 16.5.10
VON ELEONORE BÜNING
Wie der vormalige hannoversche Kapellmeister Gregor Bühl diese Klamotte davor bewahrt, schal zu werden; wie er sie rettet durch Musik; wie er das Beste aus den Sängern herausholt und das Niedersächsische Staatsorchester anfeuert und den Sturm des vierzehnstimmigen Infernos Nummer für Nummer
steigert - das ist das pure Glück. Muss man gehört haben.

WESER KURIER, 12.4.10
VON MARKUS WILKS
 Rossini-Tollhaus im Flughafen der Staatsoper Hannover
„Il viaggio a Reims“ könnte zum Saisonrenner avancieren

 ...Wie man Rossini dirigieren sollte, bewies der frühere hannoversche Kapellmeister Gregor Bühl bei seinem Gastspiel. Lange hat man das Staatsorchester nicht so aufmerksam gehört, es schaltete blitzschnell zwischen der ratternden Rossini-Motorik und aufblühenden Momenten um, es übernahm in geeigneten Passagen die Führung und hielt sich in anderen angemessen zurück. Kurios, dass ausgerechnet eine im Grunde genommen substanzlose, freilich meisterhaft komponierte Oper zum Renner der Saison werden könnte.


FRANKFURTER RUNDSCHAU, 12.4.2010
VON JÜRGEN OTTEN
...Und vermutlich würde dieses dramaturgische Konzept auch gar nicht aufgehen, wenn - und das klingt beinahe paradox -, ja, wenn diese phantastische Musik von Rossini nicht wäre, die unter der Leitung von Gregor Bühl mit exquisitem Espressivo, und wo nötig, auch in vital-virtuoser Herrlichkeit vom Orchester interpretiert wird.


WWW:OPERNNETZ.DE 21.2.2010
VON CHRISTIAN SCHÜTTE
...Das findet seine vollkommene Entsprechung im Dirigat Gregor Bühls, der von 1995 bis 2001 als Erster Kapellmeister fest am Haus war und nun für diese Produktion zurückgekehrt ist. Vorbildlicher Rossini ist da aus dem Graben zu hören, leicht, federnd, luftig, ungemein präzise in allen Instrumentengruppen. Eine Begleitung solcher Qualität animiert auch das Ensemble zu Höchstleistungen.
...Ein Rossini-Abend von diesem sängerischen wie musikalischen Niveau bricht eine Lanze für den noch immer allzu oft unterschätzten Komponisten, dessen Bühneninstinkt einfach umwerfend ist. Das Publikum folgte dem sehr konzentriert und applaudierte begeistert einer Aufführung mit viel Charme und Esprit.


 
HAZ, 12.4.10
VON RAINER WAGNER
 ... Das alles funktioniert deshalb so gut, weil die Spannung zwischen den Nichtigkeiten des Lebens und der Ernsthaftigkeit der musikalischen Gefühle gewahrt bleibt.
Gregor Bühl am Pult des erfreulich geistesgegenwärtigen und klangvollen Niedersächsischen Staatsorchesters hält nicht nur die Maschinerie von Rossinis Musikwalze perfekt in Gang, er sorgt auch für Zwischentöne, für musikalischen Klimawechsel. Eine souveräne Leistung!